Einsetzung einer bereits bestehenden Stiftung als Erbin?

Artikel gespeichert unter: Erben, Zustiftung


Es ist natürlich auch möglich, neben der Errichtung einer Stiftung durch Verfügung von Todes wegen eine bereits bestehende Stiftung als Erbin einzusetzen. Das hat den großen Vorteil, dass man im Gegensatz zur Einsetzung einer Stiftung, die erst von Todes wegen Errichtet wird, das Entstehen der Stiftung miterlebt und deren Aufbau begleiten kann.

Man kann zu Lebzeiten noch Fehlentwicklungen korrigieren, Ansätze und Ideen überprüfen und gemeinsam mit den übrigen Organmitgliedern das aktive Leben der Stiftung üben und so den Erfolg der Stiftung sicher stellen. Es empfiehlt sich daher eine Stiftung als „Anstiftung“ bereits zu Lebzeiten mit einem kleineren Vermögen zu errichten. Das wesentliche Vermögen erhält die Stiftung dann mit dem Erbfall. Auch kann man die Stiftung als Nacherbin seines z.B. Ehepartners einsetzen. Der Ehepartner ist dann Vorerbe.

Haben Sie Fragen? E-Mail an die Stiftung

« Die Familienwohnheimstiftung     Worauf sollte man als Stiftungsgründer bei der Festlegung des Stiftungszwecks besonders achten? »

Themen

Links

Feeds