Die Familienwohnheimstiftung

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Ein Familienwohnheim kann zur Absicherung zusammen mit weiterem Kapitalvermögen auf eine Stiftung übertragen werden. Der Vorgang ist allerdings schenkungsteuerpflichtig.

Die Grunderwerbsteuer fällt nicht an (§ 3 Nr. 2 GrEStG) und umsatzsteuerliche Fragen stellen sich bei privater Nutzung nicht. Jedoch muss die Stiftung zum Unterhalt der Immobilie in der Lage sein. Daher ist von einer ausschließlichen Übertragung des Familienwohnheims abzuraten. In der Rechtsprechung ist noch nicht abschließend geklärt, ob Gläubiger der Stiftung die Errichtung mit der Schenkungsanfechtung angreifen können. Daher sollte man um den Vollstreckungsschutz zu erhöhen an ein Kombinationsmodell denken. Unter Eheleuten wird daher häufig durch Ehevertrag das Familienwohnheim auf den weniger haftungsgefährdeten Ehegatten übertragen. Dieser bringt die Immobilie dann in eine Familienwohnheimstiftung ein.

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