Die Treuhandstiftung: rechtliche Konstruktion

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I.    Rechtlich unselbständig

Da die Treuhandstiftung anders als die selbständige Stiftung nicht rechtsfähig ist, bedarf sie eines sog. Treuhänders, der für sie nach außen auftritt und handelt.

II.    Übernehmender Rechtsträger

Das Stiftungsvermögen wird auf den Treuhänder übertragen. Bei der selbständigen Stiftung gehen die Vermögenswerte dagegen auf eine rechtlich verselbständigte Vermögensmasse über. Als Treuhänder kommen sowohl juristische als auch natürliche Personen in Betracht. Allerdings ergeben sich dann Probleme, wenn nicht geregelt wurde, auf wen das treuhänderisch gehaltene Vermögen im Falle des Todes der natürlichen Person übergehen soll.

Die Übertragung auf den Treuhänder kann erfolgen:

1. durch Rechtsgeschäft unter Lebenden oder aber
2. durch eine Verfügung von Todes wegen.

Beim Treuhänder wird das Vermögen als abgetrenntes Sondervermögen behandelt, wobei das Vermögen dauerhaft entsprechend dem vom Stifter festgelegten Zweck zu nutzen ist.

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