Beginn der subjektiven Körperschaftsteuerpflicht einer per Testament errichteten nichtrechtsfähigen Stiftung

Artikel gespeichert unter: Stiftungssteuerrecht


Ist der Nacherbe aufgrund eines Testaments, dem ein Stiftungsstatut als Anlage beigefügt ist, zur Errichtung einer treuhänderischen Stiftung verpflichtet, wird die nichtrechtsfähige Stiftung bereits mit Eintritt des Nacherbfalls wirksam errichtet und damit subjektiv körperschaftsteuerpflichtig, so dass sie als Steuerrechtssubjekt auch i.S. des § 179 Abs. 2, § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO (Abgabenordnung) an steuerpflichtigen Einkünften beteiligt sein kann.

Haben Sie Fragen? E-Mail an die Stiftung

« Treuhänderische Stiftung als Mitunternehmerin: Zurechnung einer Kommanditbeteiligung und Veräußerung des Mitunternehmeranteils     Zulässigkeit und Grenzen der Mittelbeschaffung einer steuerbegünstigten Stiftung »

Themen

Links

Feeds