Zeitnahe Mittelverwendung

Artikel gespeichert unter: Stiftungssteuerrecht, Vermögen


Gemeinnützige Stiftungen sind gem. § 55 Abs. 1 Nr. 5 AO dazu verpflichtet, dass sie die Erträge aus dem Stiftungsvermögen zeitnah zur Erreichung ihrer gemeinnützigen Ziele ausgeben.  „Zeitnah“ ist eine Verwendung innerhalb von einem Jahr nach Abschluss des Veranlagungszeitraums, in dem sie erzielt worden sind.
Dadurch soll die Stiftung aber nicht zu übereilten oder zu umfangreichen Fördermaßnahmen veranlasst werden. Die Stiftungsorgane müssen gleichzeitig auch das Gebot einer sparsamen und effizienten Mittelverwendung beachten. Wurden tatsächlich weniger Mittel zur Förderung des gemeinnützigen Zweckes ausgegeben, als erforderlich wäre, setzt die Finanzverwaltung regelmäßig eine Frist, ehe die Aberkennung der Gemeinnützigkeit droht. Zudem sind in engen Grenzen auch Rücklagen zulässig.

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