Die Auswahl eines Vermögensverwalters

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Viele Stiftungen lassen ihr Vermögen durch einen Vermögensverwalter betreuen. Bei der Auswahl eines solchen Betreuers sind mehrere Punkte zu berücksichtigen. So ist im Auswahlgespräch mit dem Verwalter zu klären, wo er seine besonderen Stärken und Schwächen sieht und welche Anlageexpertise er hat. Es sollte ein sog. “Track Record” angefordert werden, also eine nachprüfbare Aufstellung, welche Mandate er mit welchem Erfolg betreut hat. Im Rahmen eines Vorgesprächs zum Verwaltungsmandat muss weiterhin besprochen werden, welche Arten von Risiken kontrolliert und welche Kennzahlen verwendet werden, ebenso auf welche Informationsquellen der Vermögensverwalter zurückgreift. Zu klären ist auch die Frage, ob er eine Zulassung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat. Im Rahmen der Vermögensverwaltung ist auch bedeutsam, wer der Ansprechpartner für die Stiftung ist, ist eine Person benannt, muss dessen individueller Hintergrund angesehen werden. Zu klären ist auch, in welcher Form die Einhaltung der Anlagerichtlinien sichergestellt ist und wie hoch eine Vergütung ausfällt. Zuletzt muss beachtet werden, in welcher Rechtsform der Vermögensverwalter auftritt und ob er über eine Versicherung für Pflichtverletzungen abgesichert ist.

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