Die häufigsten Fehler bei einer Anlage in Immobilien

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Die Anlage in Immobilien stellt im Regelfall eine sichere und renditeorientierte Möglichkeit für Stiftungen darf. Bei Beachtung von einigen Grundsätzen ist es Stiftungsvorständen möglich, etwaige Risiken auszuschließen. Diese Grundsätze werden nachfolgend dargestellt.

richtige Einkaufstrategie: Die Stiftung muss prüfen, welche Objekt am Markt sinnvoll sind. Eine bloße Schnäppchenjadg ist in der Regel nicht sinnvoll. Es gilt, regionale und nutzerspezifische Risiken zu vermeiden, um einem möglichen Leerstand entgegenzuwirken.

Renditeobjekte: Beim Einkauf darf nicht nur die Differenz zwischen Kaufpreis und erzielbarer Jahresnettomiete eine Rolle spielen. Vielmehr müssen auch Kaufnebenkosten (Notar, Makler u. ä.) beachtet werden.

langfristige Planung: Bei Erwerb einer Immobilie sollte nicht allein die Anfangsrendite ausschlaggebend sein. Es muss vielmehr geprüft werden, ob der Mietzins auch langfristig erzielbar ist. Grundsätzlich gilt dabei: hohe Renditen spiegeln ein hohes Risiko wieder.

Fonds: Viele Anbieter werden mit einer Investition in offene und geschlossene Immobilienfonds. Die Erfahrung zeigt aber, dass Stiftungen im Rahmen eines solchen Investments weit weniger Einfluss haben, als bei einer Direktimmobilie, die grundsätzlich vorzugswürdig ist.

Hausverwaltung: Die Stiftung muss die Hausverwaltung intensiv kontrollieren, da diese häufig die Tätigkeit vernachlässig und somit Erträge verloren gehen, während die Kosten für die Hausverwaltung selbst und Dritte steigen.

Hausbank: Viele Stiftung vertrauen der Hausbank und den Anlageberatern voll. Es sollte bei Produktempfehlungen aber immer eine Prüfung durch unabhängige Dritte zusätzlich erfolgen. Wenn eine Fremdfinanzierung erfolgen soll, dann sollten neben der Hausbank auch andere Kreditinstitute angefragt werden.

laufende Informationen: Die Stiftung sollte sich immer aktuell auf dem Laufenden halten, insbesondere bezüglich Leerstände, Kostensprünge, Instandhaltungsstau u. ä. Es ist eine langfristige Planung notwendig.

Verkaufsstrategie: Stiftungen sollten mehr als früher auch die Option eines Verkaufs berücksichtigen bzw. eine mögliche Umschichtung des Immobilienvermögens in andere Immobilien prüfen.

Makler: Der Umgang mit Makler muss sorgfältig erwogen sein. Einerseits sollte beachtet werden, dass nicht auf Angaben unseriöser Makler vertraut wird. Andererseits sollte nicht zu stark versucht werden, Makler zu umgehen, die für die Richtigkeit der Angaben haften und somit die Stiftung auch absichern.

Delegierung: Die Stiftung ist dazu angehalten, bei Immobilieninvestitionen Expertenrat hinzuzuziehen.

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