Wann ist eine doppelte Buchführung sinnvoll?

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Ob eine einfache oder doppelte Buchführung gewählt werden sollte, ist in erster Linie von der Größe der Stiftung und dem Umfang der Vermögensbewegungen abhängig. Wenn eine doppelte Buchführung gewählt wird, erfolgt die Rechnungslegung gegenüber den Aufsichtsbehörden durch eine Bilanz mit Gewinn- und Verlustabrechnung. Dies bietet sich vor allem bei größeren Stiftungen mit erheblichen Geschäftsvorgängen an. So werden die einzelnen Geschäftsvorgänge sicherer und übersichtlicher erfasst und insgesamt die Vermögenssituation der Stiftung transparenter widergegeben. Für kleine Stiftungen, die vor allem über Geldvermögen verfügen, kann dagegen eine einfache Vermögensübersicht mit Einnahmen-/Ausgabenübersicht zur Rechnungslegung genügen. In diesem Fall ist eine einfache Buchführung meist ausreichend.
Im Zweifel ist eine doppelte Buchführung vorzugswürdig, da die Umstellung der Buchführung zu einem späteren Zeitpunkt im Regelfall mit erheblichem Mehraufwand und nicht selten auch mit einer erhöhten Fehleranfälligkeit verbunden ist.

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